Unsere Pferde

CHICO

Geboren 1.8.95 CHICO
Mutter
Leila
Vater Soņador
Stockmass 154 cm
Farbe schwarz
Geschlecht Wallach
Rasse Araber

Seit Arakis aus gesundheitlichen Gründen wieder in Bern ist, träumte Thomas immer von seinem schwarzen Pferd. Nun haben wir es endlich gefunden. Ein wunderschöner schwarzer Araber Wal-lach spanischer Herkunft mit dem unaussprechlichen Namen Escurço, welchen wir ganz einfach Chico nennen, was so viel heisst wie Jüngling. In der kurzen Zeit wo Chico bei uns ist, hat sich zwischen Thomas und ihm schon ein richtiges Vertrauensverhältnis entwickelt, wie man es sonst erst nach Jahren sieht.
Letztes Wochenende haben wir für unsere wunderschönen Trekkingtouren neue Wege gesucht, was jeweils happige Überraschungen, Nervenkitzel und jede Menge Abenteuer mit sich bringt. Da sich Uranus und Chico gut verstehen, nahm ich Uranus, welcher manchmal noch recht ängst-lich ist, wenn sein Mami nicht dabei ist. So musste Chico bei den schwierigen Passagen oft vor-ab. Da die Gegend vom Doubs sehr wild und felsig ist, erlebt man manchmal recht böse Überra-schungen. So geschah es CHICOuns auch. Ein Wanderweg, welcher breit und leicht ansteigend begann, wurde zu zusehends steiler und schmäler. Zuletzt war es so schmal, dass die Pferde knapp die Hufe aufsetzen konnten. Zudem fiel der Hang sehr steil ab. Thomas war schon längst abgestiegen und kletterte mit Chico vorneweg. Wegen meiner Höhenangst, konnte ich schon längst nichts mehr machen. Wie gelähmt sass ich auf Uranus und krallte mich an seiner Mahne fest. Zu allem Elend kam noch ein Bächlein mit einer für die Pferde unpassierbaren Brücke. Chico folgte Tho-mas wie ein Lämmlein durchs Wasser, voller Vertrauen in seinen Meister. Nun stieg auch ich mit Beinen wie Pudding vom Pferd und kam fast unter Uranus, als dieser mit einem gewaltigen Satz über das Bächlein setzte. Als wir endlich ausser Puste oben ankamen, waren wir wieder einmal froh, dass wir alle Trekks vorher sorgfältig auskundschaften, bevor wir uns mit unseren Kunden auf den Weg machen. Natürlich gibt es trotzdem immer wieder Überraschungen. Zum Beispiel war wieder ein Teil des Weges am Doubs entlang überschwemmt und es brauchte einige Überre-dungskunst, dass die Pferde das Wasser durchwateten.